Kinderhilfe

Kinderhilfe der Messerli Stiftung

Seit 2016 unterstützt die Messerli Stiftung diverse Organisationen, die sich für das Wohl der Kinder und in den letzten Jahren immer mehr für die Integration und die Unterstützung von unbegleiteten minderjähren Asylsuchende (UMA) einsetzen. Bereiche, die von der Messerli Stiftung gefördert werden, sind unter anderem Lernen, Ausbildung, Arbeitswelt, Wohnalltag, soziale Integration sowie psychiatrisch resp. psychotherapeutische Erstversorgung. Dabei arbeitet die Messerli Stiftung insbesondere mit den folgenden Organisationen:

Dank der Unterstützung der Messerli Stiftung kann die Stiftung Futuri unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) während ihrer Ausbildung einen ruhigen, sicheren und stabilen Lern- und Wohnort in einer Futuri-WG anbieten. Zudem werden die Jugendlichen bis zum Abschluss ihrer Lehre von festen Coaches der Stiftung Futuri Unterstützung. Diese stehen den Jugendlichen beim Lernen, im Wohnalltag, bei Fragen rund um Beruf und Arbeitswelt sowie bei der sozialen Integration in die Schweizer Gesellschaft zur Seite.

 

 

Die psychosozialen «aacho» Angebote sind das Herzstück der Arbeit des Vereins family-help. In verschiedenen Formaten werden geflüchtete Kinder und Jugendliche psychotherapeutisch bei der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse betreut und beim Ankommen in der Schweiz begleitet.

Therapie, Tagesstruktur und sozialarbeiterische Begleitung greifen ineinander. Im Unterschied zu herkömmlichen Psychotherapien begleiten die «aacho»-Angebote geflüchtete Kinder und Jugendliche konsequent interdisziplinär und vernetzen involvierte Akteure mit dem Ziel, nicht nur die psychische Stabilisierung, sondern auch eine gesunde Entwicklung und nachhaltige Integration der Teilnehmenden zu fördern. Verlässliche Beziehungen bildet dabei das Fundament aller Angebote von family-help.

 

 

Das Projekt ponte ist in Kooperation mit der Messerlistiftung, dem Verein family help und der Psychiatrischen Universitätsklinik entstanden.

Kinder und Jugendliche, welche in den Bundesasylzentren im Kanton Zürich untergebracht sind, erhalten im ponte eine niederschwellige, psychiatrisch resp. psychotherapeutische Erstversorgung. Auch der Gesundheitszustand wird z.H. der zuständigen Rechtsvertretungen festgehalten. Das Team des pontes ist interdisziplinär aufgestellt und besteht aus einer Sozialarbeiterin, Psychologinnen und Ärztinnen. Zusätzlich wird ein Bericht des  Patienten erfasst, welcher schlussendlich ein wichtiger Schlüssel für das weitere Bewilligungsverfahren ist.